Kochen und Essen mit Genuss: lieber "slow" statt "fast"

Langsam statt schnell? Vor allem, wenn's ums Essen geht, entscheiden sich immer mehr Menschen für die zweite, genussvollere Variante. Aus gutem Grund: Es ist eben nicht egal, welche Lebensmittel man konsumiert. "Slow" bedeutet in diesem Zusammenhang eine sorgfältige Auswahl der Produkte und eine ebenso sorgfältige Zubereitung.
Du bist, was du isst? Das möchte man sich bei Turbo-Mast-Geflügel, DIN-genormten Gurken und demnächst vielleicht gentechnisch veränderter Nahrung lieber nicht vorstellen. Dann schon lieber nach Alternativen suchen.
Wie das zum Beispiel die Slow Food-Bewegung macht, die sich für einen bewussteren Umgang mit dem, was uns täglich nährt, einsetzt. "Slow" bedeutet in diesem Zusammenhang eine sorgfältige Auswahl der Produkte und eine ebenso sorgfältige Zubereitung. Was natürlich Zeit braucht und deshalb nicht "fast" sein kann.
Ein weiteres, wesentliches Moment der Slow Food-Bewegung ist die Rückbesinnung auf Ernährungstraditionen, auf regionale Lebensmittel, die geeignet sind, angenehme Kindheitserinnerungen wachzurufen - seien es die sonnenwarmen Himbeeren aus Großmutters Garten oder das frische Brot aus dem Backhaus.
Die "Philosophie" findet zunehmend Anhänger. Mittlerweile ist "Slow Food" in über hundert Ländern aktiv - gerne auch mit prominenter Hilfe. Zu den deutschen Unterstützern gehören zum Beispiel der Sternekoch Eckart Witzigmann oder Fernsehurgestein und Autor Alfred Biolek.
Mehr zu der Idee "Slow Food", Veranstaltungstermine und viel Wissenwertes finden Sie im Internet unter www.slow-food.de.
Einen BMI-Rechner (BodyMaßIndex) finden Sie hier: Gesundheit-Online
